Das ist ein Blindtext. Bitte weiterlesen. Er wiederholt sich.

Perfekte Lektüre für chronisch Fernwehgeplagte mit einem wohlwollenden Hang zu absurden Wendungen und ebensolchen Fahrzeugen! Beim Lesen des Marokko-Kapitels während meines Marokko-Urlaubs muss man mein Lachen bis ins nächste Dorf gehört haben. Herrlich!

Nicht nur inhaltlich ein Fest für Menschen, denen an geistreicher Literatur gelegen ist. Und ganz nebenbei auch typografisch ein Werk von besonderer Klasse. Wer Ian Alexander MacLallan noch nicht kennt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Keiner beschreibt die Stationen eines bewegten Lebens besser als er. Unterhaltsam, erkenntnisreich, humorvoll und vieles mehr.

Schön, sich von dem unaufgeregten und zuweilen lakonischen Erzählton immer weiter tragen zu lassen und mit Vergnügen zu betrachten, wie Unsinn mit Tiefsinn verknüpft wird, sich an lässig eingestreuter bissiger Ironie und kleinen Bosheiten zu ergötzen, und neben Anekdoten aus der Historie besonders etwas vom Spirit der Vor-68er Zeit vermittelt zu bekommen. Wie das auf jüngeres Publikum wirken könnte, kann ich nicht einschätzen, aber wir „Alten“ haben natürlich viel Freude daran.

Wenn ein Ex-S&J-Kollege ein Buch schreibt, sollte man es lesen.
‚INTO THE GREAT WHITE OPEN‘ war meine Urlaubslektüre. Sehr unterhaltsam, mit Anklängen an ‚Forrest Gump‘, ‚An den Gestaden des Mittelmeeres‘ und ‚Reise durch die Galaxis‘. Auf jeden Fall ist man nachher schlauer, viele gute Gedanken und Geschichten.
Eine meiner vielen Lieblingspassagen: „Auch die Saurier hatten sich nach dem Motto ‚Saurier first‘ schon einmal für die Krone der Schöpfung gehalten. Sie mussten sich eines Besseren belehren lassen. Heutzutage musste man tief graben, um noch Reste ihrer einstigen vermeintlichen Überlegenheit zu finden.“
Well said, Steve MacLallan!

Ja, es ist schon eine überaus erstaunliche Geschichte.
Ich habe meine Lese-Reise durch dieses Buch als sehr spannend, beeindruckend, unterhaltsam und HERAUSFORDERND erlebt. Das ist nicht mal eben runter- oder dahergelesen! Ich musste tief in und zwischen die Zeilen eintauchen, um ja nichts zu verpassen, was Herrn MacLallan alles so widerfährt. Die Sätze vom anderen, „autor“isierten Herrn MacLallan sind ein Labyrinth aus sprachlich-grammatikalischen Hecken, über die man nicht drüberschauen kann (was ja Sinn und Zweck eines Labyrinthes ist). Schön und motivierend für das Weitergehen oder eher Weiterlesen ist die Sicherheit, dass immer, wenn man um eine Textecke biegt, in einer der Heckennischen Heiterkeit und allerlei andere belebende oder kulinarische Elemente den Lese-Reisenden erwarten.
So ist unabwendbar, dieses Buch weiter und weiter umzublättern, bei den Buch-Malereien innezuhalten und deren Wort-Verschlüsselung zu enträtseln, oder bei den Rezepten in die Küche zu eilen und festzustellen, dass man von den benötigten 42 Zutaten nur Salz und Pfeffer vorrätig hat.
Und wenn das letzte Blatt gewendet ist, die letzte adjektivistisch-adverbiale Nomen-Klatur verarbeitet ist, wird man feststellen, dass das Leben schön ist! (White-sagung des Autors). Und sich auf Spotify John Lennon anhören!
Der Titel des Buches hatte mich zu Tom Petty geführt, und letztendlich „INTO THE GREAT WHITE WIDE OPEN“.
Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen! (Standardsatz des Deutschen Buchhandels) Aber ehrlich gemeint!